Mai 2026: Äthiopien: Unterstützung für verarmte und marginalisierte Gemeinschaften

Äthiopien – Erweiterte Krankenversicherungs-Unterstützung für verarmte und marginalisierte Gemeinschaften

Der Zugang zu Gesundheitsversorgung ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Doch für die Ärmsten in Lalibela sowie für die marginalisierten Gemeinschaften der Manja und Fuga im Süden Äthiopiens bleibt medizinische Hilfe oft unerreichbar.

Aufgrund ihrer abgelegenen Lebensräume, der gesellschaftlichen Stigmatisierung und fehlender finanzieller Mittel verfügen diese Gemeinschaften weder über Gesundheitsstationen noch über qualifiziertes medizinisches Personal. Besonders die Manja sind stark gefährdet: Viele leiden an Elephantiasis, einer schweren Schwellung der Beine, und können ohne Unterstützung keine medizinische Behandlung erhalten – selbst wenn theoretisch eine Krankenversicherung existiert.

PBFs Fokus: Die Verletzlichsten zuerst

In den vergangenen fünf Jahren hat PBF gezielt jene unterstützt, die keinerlei Zugang zu medizinischer Versorgung haben:

  • ältere Menschen
  • Menschen mit Behinderungen
  • alleinerziehende Mütter
  • Kinder
  • schwer erkrankte Patientinnen und Patienten

Durch die Finanzierung einer gemeinschaftsbasierten Krankenversicherung (CBHI) erhalten ganze Familien mit nur einer einzigen ID‑Karte kostenlosen Zugang zu medizinischer Behandlung.

Lalibela: Mehr als  tausend Menschen erhielten kostenlose Augenbehandlungen

Die PBF Memorial Clinic in Lalibela hat zudem über tausend Menschen kostenlose Augenbehandlungen ermöglicht. Diese Kampagnen haben die Lebensqualität der Ärmsten spürbar verbessert und vielen das Augenlicht oder zumindest die Sehfähigkeit zurückgegeben.

Konkrete Zahlen für 2026:
In Lalibela und den umliegenden Gebieten unterstützte PBF im Finanzjahr 2026:

  • 645 Haushalte mit weiblichen Haushaltsvorständen
  • 507 Haushalte mit männlichen Haushaltsvorständen

Insgesamt 1’152 Haushalte erhielten eine community‑basierte Krankenversicherung.

 

Die Verteilung der CBHI-Unterstützung über die verschiedenen kebeles  (kleinste Verwaltungseinheit) in Lalibela und Lasta ist in den Statistiken oben dargestellt.

Unterstützung für marginalisierte Stämme im Süden:
Zusätzlich wurden unterstützt:

  • 430 Haushalte der Manja-Gemeinschaft
  • 90 Haushalte der Fuga-Gemeinschaft

Diese Gruppen gehören zu den am stärksten ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen Äthiopiens.

Gesamtwirkung 2026:
Insgesamt erhielten 1’672 Haushalte in Äthiopien eine Krankenversicherung durch PBF.
Damit wurde der Zugang zu medizinischer Versorgung für 8’360 Familienmitglieder verbessert.

Diese Initiativen schließen eine gefährliche Versorgungslücke für unterprivilegierte Menschen und tragen zu besseren Gesundheitsresultaten und mehr sozialer Stabilität bei. PBF zeigt damit erneut sein Engagement für gerechte Gesundheitsversorgung für alle, unabhängig von Herkunft, Status oder gesellschaftlicher Zugehörigkeit.

Abebe Zewdu und Getachew Sale
für das PBF‑Gesundheitsprogramm

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