4. Oktober : A wie Assisi – A wie Addis Abeba
Die sogenannte Franziskanische Familie (650’000 Mitglieder) feiert heute am 4. Oktober weltweit ihren Gründer Franziskus von Assisi. In Äthiopien ist der Orden der Kapuziner mit über hundert Brüdern vergleichsweise stark vertreten. PBF hat während Jahren Projekte verwirklicht, die in der Verantwortung dieser Gemeinschaft stehen. Beim landesweit organisierten «Esel-Projekt» z. B. haben verschiedene Kapuziner an der Basis hervorragende Dienste geleistet. So hatte PBF eine direkte Verbindung zu den «Esel-Empfängern», vor allem Frauen und Kinder, und gewann so eine gute Übersicht über die Nachhaltigkeit dieses Projekts.
Ein weiterer Grund an diesem Tag an Franziskus zu erinnern ist die vor einem Jahr eröffnete Schule in Durame
https://bachmann-foundation.org/2018/01/28/januar-2018-aethiopien-durame-schule-abune-francis/
Sie trägt den Namen des heutigen Papstes. Im vergangenen September hat sich die Schule um ein weiteres Schuljahr vergrössert und hat damit auch die angestrebte Erweiterung ermöglicht.
Unsere «bettelnde» Stiftung steht dem «Bettelorden» (Kapuziner) gerade im Hinblick auf die Zielgruppen sehr nahe. Franz wird als Patron der Armen und Blinden, der Lahmen, der Strafgefangenen, der Sozialarbeiter und Schiffbrüchigen verehrt. Er dient auch als Vermittler zwischen unterschiedlichen Religionen. 1980 wurde er zum Patron des Umweltschutzes und der Ökologie erklärt.
Unser Projekt in Addis Abeba für die Leprakranken erinnert unmittelbar an die Lebensgeschichte dieses Heiligen aus dem 12./13. Jahrhundert: Seine radikale Lebenswende. War die Begegnung mit den Aussätzigen, den Leprakranken. Wie jede Stadt verbannt auch Assisi die Unberührbaren extra muros, wo sie in sogenannten Leprosorien vegetieren. Das ist heute in Addis Abeba ganz ähnlich. Diesen Elenden und ihrer Pflege widmet sich Franziskus. Sein Lebensthema war die bedingungslose Nachfolge Christi. Arm wollte er es dem armen Christus gleichtun. Nicht nur bei den Menschen, sondern auch bei Tieren, Pflanzen und bei der gesamten Natur wollte er die befreiende Botschaft von der Liebe Gottes wachrufen.
Pace e Bene